Horizont, das ist die Grenze zwischen Himmel und Erde, steht in der Kunst aber auch für Sehnsüchte und Utopien. In der Fotografie wollen die Fotokünstler des Foto-Klub Lauenburg/Elbe eigene Horizonte und Grenzen der technischen Möglichkeiten überwinden, um Neues und Kreatives zu schaffen.

Das Auge des Betrachters immer wieder zu verblüffen, das Herz zu berühren und den Verstand anzuregen, wenn das erreicht ist, sind die 25 Fotografen zufrieden. In ihrer »Werkschau 2011/2012« zeigen sie im Rahmen des »KulturSommer am Kanal 2012« die Ausstellung »Horizonte… so gesehen«, etwa 70 Fotos der jüngsten Schaffensperiode. Blaumeise im Anflug. Foto: Wilfried Jung

Erstmals widmen sich die Fotografen neben ihrer Werkschau einem gemeinsamen Thema, sie zeigen »Tierisches«. Mal mit einem Augenzwinkern, mal technisch brillant, Exotisches und Heimisches, Details oder Szenen, lassen Sie sich überraschen. Alle tierischen Aufnahmen werden großformatiger als bislang gezeigt, individueller und für den Betrachter spannender.

Freuen Sie sich mit den Fotografen des Foto-Klub Lauenburg/Elbe auf kostbare Augenblicke bei der Vernissage am Donnerstag, 21. Juni, von 19 Uhr an in der Jugendherberge »Alte Zündholzfabrik« an der Elbstraße 2 in Lauenburgs malerischer Altstadt. Bei einem Glas Sekt und kleinen Knabbereien erwarten die Fotokünstler ihre Gäste zu einem Abend mit angeregten Plaudereien und Fachsimpeleien.

 

Die Vernissage des Nordringfotowettbewerbes unter dem Motto »Menschen.Leben« in den Räumen der Jugendherberge »Alte Zündholzfabrik« an der Elbstraße war ein voller Erfolg. Und dies im wahrsten Sinne des Wortes, denn mehr als einhundert Gäste betrachteten im lichtdurchfluteten Foyer die 75 Werke der Amateurfotografen aus fünf Vereinen des Nordens.

Bürgermeister Andreas Thiede war mit Ehefrau Angela erschienen und überreichte den Ehrenpreis der Stadt Lauenburg an Alf Rohlof. In seiner Laudatio betonte er: »Hier ist deutlich zu sehen, dass die Fotografen das Leben lieben und einen Blick für das Details haben. Sie lassen uns mit ihren Fotos teilhaben an ihren eigenen Empfindungen. Besonders angesprochen hat uns das Foto von Alf Rohlof mit dem Titel ‚Erleuchtung’.«  Der Sonderpreis der Raiffeisenbank Lauenburg, überreicht durch Joachim Pehmöller, ging an Matthias Ehlers Foto »Noch mal!«. Pehmöller erläuterte: »Das Foto zeigt das Urvertrauen des Kindes in seine Mutter, ich hoffe, das er das Vertrauen auch an die nächste Generationen weitergeben wird.«

In der Vereinswertung erreichte der Foto-Klub Lauenburg/Elbe mit 517 Punkten den ersten Platz und erhielt den Wanderpokal erneut. Der zweite Platz mit 497 Punkten ging an die Fotogruppe Fette aus Schwarzenbek. Der Fotokreis Pinneberg erreichte den dritten Platz, die Lichtbildfreunde Itzehoe den vierten und der Foto-Club Elmshorn den fünften Platz.

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Stempel einer Malve, Alf Rohlof

 

Dorfstraße - fotografiert von Helge Glabbart

Dorfstraße - fotografiert von Helge Glabbart

 

Die Fotografen des Foto-Klub Lauenburg/Elbe schützten ihre Kunstwerke auf dem kurzen Wall in Boizenburg gegen Wind und Regen mit Planen. »So hatten wir uns das eigentlich nicht gedacht, aber erstaunlicherweise kommen dennoch einige Besucher und schauen sich unsere Fotos an«, sagte der erste Vorsitzende, Marcus Wartmann.Fotointeressierte Besucher der 1. OpenArt trotzen dem schlechten Wetter mit Schirm und guter Laune - Foto: Astrid Sisewitsch

Der idyllische Ort hatte trotz des stürmischen Dauerregens eine ganz besondere Atmosphäre und die Hobbyfotografen zeigten große und kleine Fotos der unterschiedlichsten Motive. Eine Vielfalt, wie sie kennzeichnend für die Fotografen aus Lauenburg, Geesthacht, Büchen, Artlenburg, Boizenburg und anderen Orten aus den drei Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen ist.

»Wir werden unserer 1. OpenArt gewiss weitere folgen lassen, offenbar wird das beim Publikum gut angenommen«, resümierte Wartmann, denn etwa 40 Besucher schlenderten an den Fotografien vorbei, lugten unter die Planen und bewunderten sowohl die Werke als auch die Fotografen.

 

 

Südfrankreich-Kalotypie

Südfrankreich (Kalotypie) - Autor Alf Rohlof

Hintergrundinformation: Die Talbotypie (auch Kalotypie) ist ein um 1835 von dem Engländer William Henry Fox Talbot (1800–1877) erfundenes Aufnahmeverfahren der Fotografie. Das Wort „Kalotypie“ setzt sich zusammen aus den griechischen Worten „kalos“ (schön) und „typos“ (Druck, Schrift). Weiter Informationen finden sie unter wikipedia.de

 

 

Doppelhopser

Doppelhopser - Autor Astrid Sisewitsch

 

Bürgervorsteher Andreas Lojek eröffnete die sechste Ausstellung des Foto-Klub Lauenburg/Elbe »Festgehalten« im Rahmen des KulturSommer am Kanal. Schon mehrfach war er bei den Vernissagen dabei und kannte viele der Fotografen persönlich. Lojek betonte: »Die Jugendherberge ist ein gut besuchter Ort in Lauenburg, so dass viele Gäste ihre kleinen Kunstwerke sehen. Sie sind als Fotoklub fester Bestandteile der Kultur in unserer Stadt und wir sind sehr stolz auf sie.« Der Blick des Pianisten Gabriele Cervone beim Benefizkonzert Carmina Burana auf der Hitzler Werft, festgehalten von Gabriele Kasdorff. Marcus Wartmann, erster Vorsitzender des Foto-Klub Lauenburg/Elbe, bedankte sich und führte den Bürgervorsteher durch die Ausstellung. 18 von 26 Fotografen des Fotoklubs stellen insgesamt 64 Fotos aus. Es gibt viel zu sehen: Gewitterstimmung über dem Feld, schöne Frauen träumend im Gras, Blumen am Feldesrand, Strukturbilder oder HDR-Aufnahmen vom Allerfeinsten, Tänzerinnen, mit Wasser benetzte Blüten, Hochzeitsfotografie, einen träumenden Hund und Aufnahmen, die einen kurzen, besonderen Moment festhalten, ebenso wie Table-Top Aufnahmen und Landschaftsfotografie.

 

Daniele Winge zeigt etwas andere Hochzeitsfotografie von einem Workshop in Zingst.

Sekundengenau getroffen, die Möwe von Wilfried Junge.

Farbenfrohe Blumen am Feldrand faszinierten die junge Fotografin Nicole Bethkenhagen.

Wenn auch weniger zahlreich als gewohnt, es gab diverse andere Veranstaltungen zur gleichen Zeit, fand sich ein an Fotografie sehr interessiertes und zugleich kompetentes Publikum ein. »Das war den weiten Weg von Lüneburg wert«, sagte ein Hobbyfotograf und Attribute wie »Sehenswert, vielseitig und perfekte Technik«, fielen im Laufe der angeregten Gespräche.
Die Ausstellung »Festgehalten« in der Jugendherberge »Alte Zündholzfabrik« an der Elbstrasse 2 in der Altstadt von Lauenburg ist täglich von 8 bis 20 Uhr bis zum 31. August zu sehen. Informationen über den Fotoklub und seine Mitglieder unter www.fotoklub-lauenburg.de.

 

Angeregte Kunst- und Künstlergespräche in freundschaftlicher Atmosphäre kennzeichnete die Vernissage der Fotoausstellung des Foto-Klub Lauenburg/Elbe in der Treppenhausgalerie der Stadtbücherei. Die ausstellenden Fotografen sind: Matthias Ehlers, Helge Glabbart, Gabriele Kasdorff, Axel Krüger, Rainer Peeck, Ann-Kirstin Peters, Alf Rohlof, Astrid Sisewitsch, Marcus Wartmann und Daniela Winge.

Axel Krüger begrüßte die etwa 30 Gäste und dankte der Leiterin der Stadtbücherei, Susanne Schmidt, und betonte: »Wir freuen uns hier zu sein, denn es ist unsere erste Ausstellung in Geesthacht. Unsere Bilder zum Thema »Momente der Stille« sind ein Kontrapunkt zu den sonst üblichen Actionfotos.« Die Künstler zeigen insbesondere klerikale und Naturaufnahmen, aber auch spannende Porträts sowie Stillleben. In der Glasvitrine sind 13 funktionsfähige alte bis antike Kameras und Belichtungsmesser sowie Literatur ausgestellt.

Künstler im Gespräch: Christa Hoeser mit Horst Walschus

 

 

Horst Walschus, Künstler aus Müssen mit teils skurrilen Ideen für Skulpturen, der dem Fotoklub seit einer Gemeinschaftsausstellung freundschaftlich verbunden ist, sagte: »Von einigen Bildern war ich sehr beeindruckt.«

 

 

 

Jenny Schwerdtfeger, die dem Fotografen Rainer Peeck Modell gesessen hatte, schaute sich interessiert um, wurde jedoch nicht erkannt, vermutlich weil der Pyjama normaler Fotomodell Jenny Schwerdtfeger in der Treppenhausgalerie vor ihrem Foto von Rainer PeeckStraßenbekleidung gewichen war.

 

Der Foto-Klub Lauenburg/Elbe besteht seit 56 Jahren, die 25 Mitglieder kommen aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Axel Krüger betonte: »Wir freuen uns immer über neue Hobbyfotografen, die unser künstlerisches Schaffen ergänzen oder einfach noch etwas dazu lernen möchten. Informationen über uns sind im Internet unter www.fotoklub-lauenburg.de nachzulesen.«

Die Ausstellung in der Stadtbücherei an der Rathausstraße 58 ist noch bis zum 16. Juli montags und freitags von 10 bis 16 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 19 Uhr sowie sonnabends von 10 bis 13 Uhr zu sehen.

 

Drei Fotografen des Foto-Klub Lauenburg/Elbe hatten sich an der Nord-Oststee-Fotomeisterschaft beteiligt und erreichten auf Anhieb den dritten Platz.

Marcus Wartmann, erster Vorsitzender, sagte anerkennend: »Ich spreche euch im Namen aller Fotoklubmitglieder meinen allergrößten Respekt für diese Leistung aus.«

Daniela Winge (47) aus Büchen, Dirk Morawski (46) aus Hohnstorf und Rainer Peeck (54) aus Geesthacht hatten je fünf Fotos eingereicht. Die Juroren wählten nach strengen Kriterien aus und so erreichte Daniela Winge zwei Annahmen, Dirk Morawski vier und Rainer Peeck drei Annahmen. Als einziger erhielt Rainer Peeck mit seiner Aufnahme »Crazy Twins« eine Urkunde. Insgesamt waren für den Fotowettbewerb etliche Hundert Fotos eingereicht worden und so war es mehr als nur ein Achtungserfolg, das die drei ambitionierten Fotografen den dritten Platz in der Gesamtwertung für den Foto-Klub erreichten.

Mit einer Urkunde bedacht: »Crazy Twins« von Rainer Peeck, Geesthacht.

 

Makroaufnahme einer gelben Narzisse